Bei einem aktuellen Projekt haben wir in einem Mehrfamilienhaus die Gas-Etagenheizungen durch eine Ovum-Wärmepumpe ersetzt – eine Umstellung, die viele Eigentümer aktuell beschäftigt. Bisher wurde jede Wohnung dezentral über ihre eigene Gastherme beheizt. Mit der neuen Anlage wechselt das Haus auf eine zentrale Wärmeversorgung: Die Ovum AC520P speist einen Pufferspeicher, an den nun alle Wohnungen angebunden werden müssen.
Genau darin lag die besondere Herausforderung: Wo früher in jeder Wohnung ein eigenes Gerät hing, braucht es jetzt Vor- und Rücklauf von jeder Wohnung zum zentralen Pufferspeicher – ohne die bestehende Rohrführung im Innenbereich unnötig zu verkomplizieren.
Gemeinsam mit dem Bauherrn haben wir uns entschieden, Vor- und Rücklauf über die Fassade zu führen. So lassen sich die einzelnen Wohnungen sauber an den zentralen Pufferspeicher anbinden – ohne aufwendige Kernbohrungen an mehreren Stellen oder sichtbare Leitungsführungen im Wohnbereich.

Auf dem Bild ist die geöffnete Fassade während der Bauphase zu sehen: Hier werden die Leitungen zu den einzelnen Wohnungen fachgerecht verlegt, bevor die Fassade wieder verschlossen und gedämmt wird. Rechts vor dem Haus steht bereits die AC520P, die künftig über den Pufferspeicher die Wärmeversorgung aller Wohnungen übernimmt.
Diese Art der Leitungsführung zeigt, wie individuell jede Wärmepumpen-Installation geplant werden muss – abhängig von der Bausubstanz, den Platzverhältnissen und den Wünschen der Bauherren. Gerade beim Umstieg von dezentralen Etagenheizungen auf eine zentrale Wärmepumpe beraten wir jeden Kunden persönlich vor Ort, um die technisch und optisch beste Lösung zu finden.
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